Zum Hauptinhalt springen

Kindertagesstätten und Krippen

Kinderbetreuung und die frühkindliche Förderung sind ein soziales Recht für Eltern und Kinder. Gute Kinderkrippen und Kindergärten sind Orte des sozialen Lernens, können zum Abbau sozialer Ungleichheit beitragen und sichern Kindern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Alle Kinder ab dem dritten Lebensjahr haben in Niedersachsen seit dem 01. August 2018 einen Rechtsanspruch auf die beitragsfreie Betreuung in einer Kindertageseinrichtung. Vom ersten bis zum dritten Lebensjahr besteht der Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kindertageseinrichtung oder der Kindertagespflege. Verantwortlich für ausreichend Plätze sind die Kommunen.

Wir sagen: Die Beitragsfreiheit muss unabhängig vom Alter des Kindes auch auf die Betreuung in den Krippen ausgeweitet werden, um Familien zu unterstützen und jedem Kind die gleichen Chancen zu geben.

Die Städte und Gemeinden haben die Aufgaben der Kinderbetreuung gerne vom Landkreis übernommen und dürfen bei den Kosten nicht alleine gelassen werden. Wir wollen daher eine faire Kostenverteilung, bei der der Landkreis dauerhaft 50% der tatsächlichen Kosten der Kommunen trägt.

Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Krippe oder Kita (Elterntaxis). Die große Anzahl der „Elterntaxis“ führt vor den Einrichtungen oft zu gefährlichen Situationen und fördert nicht das Umweltbewusstsein der Kinder. Unser Ziel ist es „Elterntaxis“ zu mindestens in Teilen durch betreute (Sammel-)Bring- und Holdienste zu ersetzen, um sowohl die Verkehrssituation zu entspannen als auch die Eltern zu entlasten.

Für alle Bildungseinrichtungen wollen wir, dass es ein kostenfreies Mittagessen für die betreuten Kinder gibt und sich der Betreuungsschlüssel, sowie die Bezahlung dauerhaft verbessern.

  • Gute und kostenfreie Ganztagsbetreuung in Krippe und Kita
  • Mehr Personal in den Einrichtungen
  • Bessere Bezahlung der Beschäftigten
  • Kostenfreie Kinderbeförderung zur Kita und Krippe
  • Kostenfreie, warme Mittagsverpflegung
  • Landkreisbeteiligung an den Gesamtkosten der Kinderbetreuung von dauerhaft mindestens 50%
  • Lernmittelfreiheit
  • Bedarfsgerechte Aufstockung der Schulsozialarbeit