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DIE LINKE. Georgsmarienhütte fordert Kommunalen Wohnungsbau

Bezahlbarer Wohnraum wird zur Mangelware. Laut dem Wohnraumversorgungskonzept des LK Osnabrück wird der Bestand an Sozialwohnungen in den nächsten 5 Jahren kontinuierlich nach unten bis zur 0 gehen. Außerdem steigen die Mieten. Große Wohnungskonzerne breiten sich aus und treiben die Preise nach oben. Bei Null-Zinsen sucht das Kapital nach Anlage und saugt alles aus, wo noch etwas zu holen ist. Gleichzeitig nimmt die Anzahl der Personen, die auf Sozialwohnungen, bzw. auf niedrigpreisige Wohnungen angewiesen sind, zu. Im Wohnraumversorgungskonzept werden 21,7 % der Haushalte diesem Sektor zugerechnet. Außerdem ist die Zahl der über 65-jährigen, die auf finanzielle Unterstützung in Form der Grundsicherung angewiesen sind, seit dem Jahr 2007 um 26,5% gestiegen. Auch die Zahl der Menschen mit Behinderung steigt. Daher ist es erforderlich, dass die Wohnungen nicht nur bezahlbar sind, sondern auch barrierefrei sind. Z.B. müssen in Mehrfamilienhäuser unbedingt Fahrstühle vorhanden sein. 

Wir sehen darüber hinaus auch die Alleinerziehenden und zunehmend Menschen, die mit einem Niedriglohn über die Runden kommen müssen. 

Kleine günstige Wohnungen brauchen auch junge Menschen, die in der Ausbildungen sind, oder diese schon abgeschlossen haben und gerne ausziehen würden, jedoch auf Grund der Wohnraumlage dazu gezwungen sind teilweise noch Jahre zu Hause wohnen zu bleiben oder in andere entfernte Ortschaften umzuziehen. Das wollen wir nicht!

Gleichzeitig sind die Baukosten und auch die Bodenpreise in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Privatwirtschaft ist nicht mehr in der Lage wirklich kostengünstige Wohnungen zu bauen. Daher fordern wir den Bau von kommunalen Wohnungen. Die Städte und Gemeinden müssen im Rahmen der Daseinsvorsorge ihren Bürgerinnen und Bürgern bezahlbare Wohnungen anbieten. Sie müssen so selber dazu beitragen, durch niedrige Mieten den Mietsteigerungen entgegenzuwirken. Z.B. braucht die Stadt die Bodenpreise zunächst nicht unbedingt auf die Mieten umzulegen, denn die Stadt bleibt ja im Besitz des Grundstücks. Wir denken, dass wir alle hier mehr und mehr in eine Notsituation hineinkommen.

DIE LINKE. Georgsmarienhütte fordert, dass die Stadt in den nächsten Jahren nach und nach immer mehr eigenen Wohnungsbestand schafft. Das erfordert zunächst hohe Investitionen, später generieren sich aber auch Mieteinnahmen. Natürlich wird das nicht ohne weitere Schulden möglich sein. Dafür sind zur Zeit aber auch die Zinsen sehr gering, besonders für eine Stadt wie Georgsmarienhütte. Das Land Niedersachsen gibt z.B. zinslose Darlehen über die Nbank. Zunächst könnten die so entstehenden Wohnungen durch das Stephanswerk verwaltet werden, entsprechende Besprechungen haben ja bereits statt gefunden. Die Gründung einer eigenen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt sehen wir daher nicht als erste Priorität an. Erste Priorität muss es sein, stadteigene Wohnungen zu bauen!
 


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