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DIE LINKE. Georgsmarienhütte fordert den Familienpass auszuweiten und einen GMHütte Pass einzuführen

Wir haben beantragt, dass in Zukunft auch Menschen ohne Kinder die Vergünstigungen des GMHütter Familienpass in Anspruch nehmen dürfen, wenn sie wie beim Familienpass unter bestimmte Einkommensgrenzen fallen. Dabei geht es eigentlich nur um zwei Punkte, nämlich eine 50%tige Ermäßigung bei kulturellen Veranstaltungen der Stadt, also z.B. bei der Waldbühne sowie ermäßigte Ausleihgebühren bei der Stadtbibliothek. Daneben sind Vergünstigungen bei den Vereinsbeiträgen der Sportvereine vorgesehen. Diese werden nach unseren Recherchen aber zur Zeit nur vom Verein SV Harderberg bewährt. Und diese werden noch nicht einmal mit der Stadt verrechnet.

Die Stadtverwaltung kontert unseren Antrag mit dem Argument, dass dann 650 Menschen in der Stadt zusätzlich Anspruch auf den Pass hätten, und das Ausstellen so vieler Pässe im Bürgeramt nicht zu leisten sei.

Wir sind darüber hinaus der Meinung, dass es möglich sein muss, hier ein vereinfachtes Ausstellverfahren zu entwickeln.

Wir protestieren gegen diese Haltung der Stadt. Diese Haltung ist symptomatisch für den Turbokapitalismus, in dem wir leben. Alle die nicht mithalten können, werden abgeschrieben und nur noch als Kostenfaktor gesehen. Nur bei Kindern aus Familien mit geringem Einkommen wird noch Sinn für Förderung gesehen.

Dabei widerspricht sich dies schon allein damit, dass z.B. von er Ermäßigung bei der Stadtbibliothek auch Flüchtlinge profitieren würden, die noch Nachholbedarf bei der Sprache haben. Flüchtlinge helfen uns u.a., unserem Problem mit dem demographischen Faktor entgegenzuwirken, d.h. sie senken unseren Altersdurchschnitt.

Wir sind der Meinung, die Stadt sollte für alle seine Bürgerinnen und Bürger da sein und nicht 650 abschreiben. Gerade diesen Menschen muss geholfen werden. Da darf eine Stadt nicht drüber hinweg gehen. Wir wollen dass alle Menschen in der Stadt die Möglichkeit haben sollen an allen kulturellen Angeboten teilzuhaben.

Darüber hinaus treten wir dafür ein, dass die Grenze für das Alter der Kinder im Familienpass angehoben wird. Wir wollen, dass allen Eltern der Familienpass so lange gewährt wird, wie die Kinder auch Kindergeld bekommen. Das ist bis zum Ende des. 18 Lebensjahrs der Fall und darüber hinaus, wenn die Kinder noch in der Ausbildung sind. Das ist also gleichzeitig eine zusätzliche Bildungsförderung für Kinder nicht wohlhabender Eltern.

 

Georgsmarienhütte, den 27.03.2016


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