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DIE LINKE. Georgsmarienhütte fordert die Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft in und für unsere Stadt

Wir sehen es als ein Grundrecht an, dass jeder Mensch in unserem Land eine Wohnung findet. Wir wollen dass es die Stadt selber in der Hand hat, benötigten Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Wir fordern dies aus mehreren Gründen:

 

  • In Deutschland fehlen Wohnungen im unteren Preissegment. Bundesbauministerin Hendricks schätzt den jährlichen Bedarf an neuen Wohnungen bis 2020 auf 350.000. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) kommt auf 430.000 Wohnungen. Jährlich werden aber zur Zeit nur 200.000 gebaut.  Mieten und Immobilienpreise klettern deshalb in schwindelerregende Höhen. Das betrifft auch unsere Stadt. Wohnungspolitik darf nicht Miet- und Finanzhaien überlassen werden. Der deutsche Mieterbund-Chef Lukas erwartet laut NOZ vom 30.12.2015 auch in 2016 vor steigenden Mieten. Wir brauchen z.B. preiswerte 1 bis 2 Zimmer-Wohnungen für Jugendlichen die von zu Hause ausziehen wollen. Immer mehr Menschen leben im Niedriglohnsektor und können sich die steigenden Mieten nicht mehr leisten.
  • Von den einst 6 Millionen Sozialwohnungen in Deutschland sind nur noch 1,4 Millionen übrig geblieben. Jahr für Jahr fallen Wohnungen aus der Mietpreisbindung raus. Wir brauchen mehr Sozialwohnungen auch in Georgsmarienhütte.
  • Es werden noch hunderte Flüchtlinge in diesem Jahr erwartet. Es ist nicht abzusehen, wie lange das noch so weiter geht. Mit einer kommunalen Wohnungsgesellschaft könnten dauerhaft Wohnung vorgehalten werden. Zur Zeit wird nur mit provisorischen Holzhäusern von der Hand in den Mund gelebt.
  • Es fehlen preiswerte barrierefreie Wohnungen für Menschen mit Behinderungen.
  • Schon jetzt gibt es immer mehr wohnungslose in Deutschland. Nach Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Wohnungslosenhilfe sind das 335.000 in Deutschland, und bis 2018 befürchtet sie einen Anstieg auf über eine halbe Million.

Laut Wikipedia gibt es 740 kommunale Wohnungsgesellschaften in Deutschland. Es wird hier also kein Neuland beschritten.

Wir fordern nicht den Rückkauf der ehemaligen OWG-Wohnungen, sondern Neubauten und zwar zentrumsnah.

Diese Investitionen können durch langfristige Kredite finanziert werden. Zur Zeit werden für 30 Jährige Kredite weniger als 1,5 % Zinsen für die Stadt Georgsmarienhütte fällig. Langfristig soll das Ziel erreicht werden, dass sich die Gesellschaft selber trägt,

Georgsmarienhütte, den 06.01.2016


Kontakt Ratsfraktion Georgsmarienhütte

E-Mail: die.Linke@georgsmarienhuette.de

Tel.: 05401-850 790

Anschrift: Oeseder Str. 85, 49124 Georgsmarienhütte (Rathaus)

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