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DIE LINKE. Georgsmarienhütte unterstützt die Forderung nach einer erneuten Elternbefragung zur IGS in unserer Stadt

Der Landkreis Osnabrück will in Bramsche eine Elternbefragung zur Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) im Nordkreis durchführen. Wir fordern die Stadt auf, den Landkreis zu drängen, dies ebenfalls in Georgsmarienhütte durchzuführen, um auch im Südkreis eine IGS zu ermöglichen.

DIE LINKE sieht in der Schulform Gesamtschule eine Möglichkeit, sozusagen von unten, etwas gegen die immer krasser werdende Spaltung unserer Gesellschaft in Arm und Reich zu unternehmen.

Wir sind inzwischen im 10. Jahr nach der Einführung von Hartz IV. Das Hartz IV System ist die Ursache dafür, dass es immer mehr Niedriglohn in unserem Land gibt. Menschen, die nur sehr wenig verdienen, haben es schwer, eine Familie zu gründen, so gibt es immer mehr Alleinerziehende. Menschen, die im Niedriglohnsektor beschäftigt sind, sind oft gezwungen, einen Zweit- oder sogar einen Drittjob anzunehmen. Dadurch haben sie weniger Zeit, sich um ihre Kinder zu kümmern. In Kindergärten wird festgestellt, dass zunehmend nicht nur Migranten-Kinder, sondern auch Kinder von in Deutschland aufgewachsenen Eltern Sprachprobleme haben.

Diese Kinder sind also von Anfang an benachteiligt. Im gegliederten Bildungssystem, für dessen Beibehaltung sich nun leider auch die CDU in Hütte stark macht, haben diese Kinder kaum die Chance bis zur 4. Klasse ihre „Abiturtauglichkeit“ unter Beweis zu stellen. In einer IGS haben sie dagegen bis zur 10. Klasse dafür Zeit. Es geht um Bildungsgerechtigkeit. Es kann nicht sein, dass eine immer größere Gruppe von Menschen von vornherein nur geringe Chancen haben, das Abitur zu machen. Deshalb ist die Integrierte Gesamtschule auch in Georgsmarienhütte so wichtig.


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