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Ueffeln braucht keine weitere Belastung!

Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Ueffeln und Balkum

Am 25.04.2016 fand die letzte ordentliche Sitzung des Ortsrates in der gewählten Zusammensetzung statt. Eine kurze Tagesordnung ließ eine kurze Sitzung erwarten und so prägten Anfragen und eine aufgelockerte Atmosphäre den Sitzungsverlauf.

Aber auch noch so klein zu scheinende Anfragen können große Auswirkungen haben. Sicherlich ist der Ausbau des Hünen- oder Friesenwegs im Gehn von nicht so großer Bedeutung für unser Kirchspiel wie das Thema Umspannwerk mit Oberlandleitung oder geplante Erdarbeiten der Firma Hollweg, Kümpers & Comp. KG oder das Blühstreifen / Wegrandstreifenprogramm.

Eine meiner Anfragen wird sich vermutlich noch stärker auf das Ortsbild auswirken als bislang viele vermuten werden.

Meine Anfrage an die Verwaltung, vertreten durch Bürgermeister Pahlmann, wie der Sachstand des Ausbaus der B218 zwischen Hesepe und Ueffeln sei, beantwortete dieser wie folgt:

„Die Verwaltung der Stadt Bramsche unterstütze den Vorschlag der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLSTBV,) die Bundesstraße auszubauen. Dies habe man dem Landkreis entsprechend mitgeteilt.“

Mehr dazu unter:  http://www.strassenbau.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=21025&article_id=94126&_psmand=135Im

Was heißt das konkret?

Noch am 24.02.2016 wurde dieser Ausbau unter reger Beteiligung interessierter Bürgerinnen und Bürger in der Gaststätte Droste-Haars ergebnisoffen diskutiert. Nun werden ohne Beteiligung der Anlieger, des Ortsrates Ueffeln, des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt und ohne Beteiligung des Rates der Stadt Fakten geschaffen. Somit hat der Landkreis Osnabrück als auftragserteilende Behörde eine Zustimmung aus Bramsche erhalten.

Diese Vorgehensweise überrascht. Da habe ich ein anderes Verständnis von Transparenz, Bürgerbeteiligung und Demokratie.

Wir Linken sind weiterhin der Meinung, dass der Ausbau nicht notwendig ist. Die Begründung, dass die Region Fürstenau auf diese Straße angewiesen sei, stimmt nicht, gibt es doch bereits eine ausgebaute Bundesstraße von der A1 in diese Region. Ab Holdorf führt die ausgebaute B214 über Bersenbrück und Ankum nach Fürstenau und weiter nach Lingen oder Haselünne bzw. Meppen.

Ergänzend zu dieser Ost-Westanbindung ist die Europastr.233 von Cloppenburg nach Meppen geplant, die die Nord-Südverbindung sicherstellen wird. Somit ist keine Notwendigkeit erkennbar das Teilstück zwischen Hesepe und Ueffeln für ca. 4 Mill. € zu einer Rennstrecke auszubauen.

Wie viele Anlieger sind auch wir Linken der Meinung, die Straße kann so bleiben wie sie ist. Die Fahrbahndecke ist in einem guten Zustand. Die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit hat sich bewährt. Die Anzahl der schweren Unfälle ist rückläufig.

Ein Ausbau der B218 würde den Schwerlastverkehr und die Emissionen im Ortskern erhöhen. Ueffeln braucht keine weitere Belastung. Kurzfristig ist eine Ortsumgehung sicherlich nicht realisierbar, langfristig ist sie anzustreben.

Wie geht’s weiter?

Jetzt ist der Landkreis Osnabrück im weiteren Verfahren am Zug. Wir Linken werden auch auf Kreisebene unsere Bedenken äußern.

So, das soll es an dieser Stelle gewesen sein. Für mich bleibt nach fünf Jahren im Ortsrat festzustellen, dass im Kirchspiel sachorientierte Politik im Vordergrund steht, unabhängig der übergeordneten Organe der Partei.

Für die Anregungen aus Ueffeln und Balkum in den letzten Jahren möchte ich mich bedanken. Ob ich auch weiterhin Einfluss auf die Belange unseres Kirchspiels haben werde, das wird die kommende Kommunalwahl am 11.09.2016 zeigen. Mehr dazu im Sommer diesen Jahres. Telefonisch unter 05465-209011 oder per Email unter Bernhard.Rohe@gmx.de können Sie jederzeit mit mir Kontakt halten oder aufnehmen.


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