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§ 7 DER KREISVORSTAND

(1) Der Kreisvorstand führt die politischen und organisatorischen Geschäfte des Kreisverbandes.

(2) Er wird für zwei Jahre durch die Kreismitgliederversammlung / Kreisparteitag gewählt und ist an dessen Beschlüsse gebunden.

(3) Der Kreisvorstand besteht aus:

1.             fünf gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern

2.             einer Schatzmeisterin / einem Schatzmeister

Die Mitgliederversammlung wählt in einem weiteren Wahlgang eine oder einen Kreisvorsitzenden aus den Mitgliedern des Kreisvorstandes.

Die weitere Aufgabenverteilung regelt die Geschäftsordnung des Kreisvorstandes.

(4) Der Kreisvorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl des Kreisvorstandes geschäftsführend im Amt.

(5) Der Schatzmeisterin, bzw. dem Schatzmeister obliegt die Aufsicht über die finanz- und vermögenspolitischen Entscheidungen. Finanzwirksame Beschlüsse des Kreisvorstandes kann sie, bzw. er mit einem Veto blockieren, das durch einen mit einfacher Mehrheit herbeigeführten Beschluss einer Kreismitgliederversammlung aufgehoben werden kann.

(6) Die Schatzmeisterin, der Schatzmeister vertritt den Kreisverband im Landesfinanzrat.

(7) Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

(8) Der Kreisvorstand hat folgende Aufgaben:

1.      die Vorbereitung, Einberufung und Durchführung von barrierefreien Kreismitgliederversammlungen

2.      die Vorbereitung und Durchführung von Wahlen und Wahlversammlungen

3.      die laufende Geschäftsführung

4.      die Darstellung des Kreisverbandes in der Öffentlichkeit

5.      die Erarbeitung eines Vorschlags für den Haushaltsplan

6.      die Durchführung von Beschlüssen der Kreismitgliederversammlung / Kreisparteitags

7.      die ordnungsgemäße Haushaltsführung auf Basis des von der Kreismitgliederversammlung verabschiedeten Haushaltsplans

8.      die Durchführung von Mitgliederentscheiden im Geltungsbereich dieser Satzung

Der Kreisvorstand vertritt die Partei in allen restlichen Angelegenheiten.

(9) Treten die Kreistagsfraktion oder andere Fraktionen oder Einzelmandatierte der Partei DIE LINKE im Landkreis Osnabrück an den Kreisvorstand, zum Ziel der politischen Beratung zu einem Sachverhalt, heran und die Mitglieder der Kreisvorstandes sind sich in der Beratung uneinig, so muss der Sachverhalt auf Antrag eines einzelnen Mitglieds des Kreisvorstandes zur Beratung an die Kreismitgliederversammlung übertragen werden. In diesem Fall kann der Kreisvorstand zu einer Mitgliederversammlung mit verkürzter Ladungsfrist nach §6 Abs. 4 einladen.