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Beendigung der Kooperation zwischen SPD/UWG und CDU/FDP/CDW

Nach den vergangenen Europawahlen sowie den Landratswahlen hat die SPD am gestrigen Abend den Entschluss gefasst, die große Kooperation im Kreistag zu verlassen. 
Die Kreistagsfraktion DIE LINKE. befürwortet den Entschluss der SPD. Um Politik auch auf kommunaler Ebene zu gestalten und für die Bürger nachvollziehbar und attraktiv zu machen ist ein aktiver politischer Diskurs nötig. Dieser war in der Vergangenheit kaum gegeben, da die Kooperation aus SPD/UWG und CDU/FDP/CDW mit ihrer eindeutigen Mehrheit durchgehend ihre Vorstellungen durchsetzen konnte. Intransparente Kommunikation sowie wechselhafte Ansichten zum Thema Kreisumlage haben die Schattenseiten dieser Verbindung schon in der Vergangenheit sichtbar werden lassen. 

Die SPD wolle nun sachbezogen entscheiden, eigene Ideen entwickeln und für die Umsetzung dieser mit wechselnden Mehrheiten im Kreistag arbeiten. Lars Büttner, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, sagte dazu: "Wir freuen uns auf den zukünftigen Austausch und darauf, dass die SPD sich nun wieder auf klare sozialdemokratische Ansätze fokussieren möchte. Dass diese Einsicht erst jetzt kommt ist schade, aber immerhin wurden nun Konsequenzen gezogen. Dieser Schritt erfordert Mut."