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LINKE mit neuem Gesundheitsbegriff

Eine Krankenkasse für alle soll Beiträge senken 

Soziale Ungerechtigkeit macht krank. Generell gilt: Wer arm ist, ist häufiger krank und stirbt früher. Neben einer solidarischen Pflegeversicherung hat sich DIE LINKE vom Krankheitsbegriff verabschiedet und spricht von einer solidarischen Gesundheitsversicherung. „Wir wollen die Gesundheit versichern und nicht die Krankheit“, so Josef Riepe, der für DIE LINKE im Wahlkreis Osnabrück Land antritt und ergänzt: „Die Gesundheitsreformen der letzten Jahre haben die Ungerechtigkeit im System verschärft.“  

Leistungen wurden gekürzt, Zuzahlungen und Zusatzbeiträge für die Versicherten eingeführt. Das Gesundheitswesen verkommt immer mehr zum Markt auf dem sich die Behandlung ‚rechnen‘ muss. Die Länder investieren nur dort wo Profit erwartet wird.  

Eine solidarische Gesundheitsversicherung  

Statt der Zwei-Klassen-Medizin muss es eine Gesundheitsversicherung für alle geben. Durch das Prinzip, alle zahlen ein, kann sich keiner entziehen, unabhängig der Einkommensart. Als ersten Schritt wird die paritätische Finanzierung wiederhergestellt. „Dieses Modell der Gesundheitsversicherung würde den Beitragssatz von durchschnittlich 15,7 % auf knapp 12 % senken, ohne Leistungen zu kürzen“, betont Riepe.