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Sören Spielmeyer

BO Hagen a. T. W.

Sören Spielmeyer ist 33 Jahre alt, Vater eines Kindes, gelernter Maschinenbauer und arbeitet als Industriemechaniker im Schichtdienst. Bei der Linken ist Sören seit 2021 und seit drei Jahren im Kreisvorstand des Kreisverbandes Osnabrück-Land aktiv.

Dafür setze ich mich ein:

Entlastung von Eltern:

Da viele junge Eltern mit den Kosten der Krippenplätze stark belastet werden, ist für Sören ein wichtiges Anliegen, diese ganz oder zumindest in Teilen abzuschaffen. Dies ist in einigen Städten bereits gängige Praxis (zum Beispiel in Osnabrück). Für Eltern wäre dies ein relevante finanzielle Entlastung, die zudem die Attraktivität des Landkreises, gerade für junge Menschen, erhöht.

ÖPNV für alle:

Um am öffentlichen Leben teilhaben zu können, ist ein zugänglicher, zuverlässiger und kostengünstiger ÖPNV im weitläufigen Landkreis Osnabrück essenziell. Dafür muss das vorhandene Schienennetz reaktiviert und weiter ausgebaut werden. Zudem muss das Busliniennetz effizient erweitert werden, damit dieses für jeden zugänglich ist und sich nicht ausschließlich auf den direkten Speckgürtel der Stadt Osnabrück fokussiert.

Energie und Umwelt:

Der Ausbau von Solaranlagen und Windrädern im Landkreis Osnabrück ist nicht nur aus ökologischer Sicht sinnvoll, sondern auch aus wirtschaftlicher: Die Förderung von z.B. Solarpanels auf privaten Dächern kann die Kosten der Bürger*innen senken – unabhängig davon, ob diese zu Miete wohnen oder ein Eigenheim besitzen. Die Krisen der vergangenen Jahre haben uns zusätzlich gezeigt, dass wir unabhängiger von fossilen Energien werden müssen – unser Landkreis kann und muss seinen Beitrag dazu leisten. Dass erneuerbare Energien langfristig günstiger sind, ist ein zusätzlicher Gewinn. Die Entsiegelung von Flächen ist ebenfalls ein Ziel, um den erhöhten Temperaturen durch den Klimawandel entgegenzuwirken. Orte, an denen eine Entsiegelung nicht möglich ist, sollen mit Solarpanels ausgestattet werden, was in Frankreich bereits umgesetzt wird.

Gesundheit:

Durch die Schließungen der Krankenhäuser im Landkreis (z.B. Dissen, Ostercappeln) sowie jüngst der Geburtenstationen in Melle und Georgsmarienhütte ist die Gesundheitsversorgung deutlich schlechter bzw. die Wege länger geworden. Der Ausbau der medizinischen Versorgungszentren (MVZ) muss schneller voran gehen. Ärzten müssen Anreize geschaffen werden, auf dem Land zu praktizieren. Gelder sollten besser dafür gebunden werden als für eine teure, private medizinische Hochschule, die ein späteres Bleiben der Ärzte keineswegs garantiert und zu der lediglich Menschen mit dem entsprechenden finanziellen Mitteln Zugang haben.

Warum ich kandidiere:

Der Landkreis braucht mehr progressive Stimmen mit sozialen Ideen im Kreistag!

Mit praktikablen Lösungen statt einer verheerend langsamen „weiter so“-Politik müssen wir zusammen daran arbeiten, das Leben der Menschen im Landkreis Osnabrück und darüber hinaus lebenswert, bezahlbar und gerecht zu machen.

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